Gestern war der gesamte Kölner Reitverein auf der Suche nach dem langjährigen Vereinspony Tommi, der so vielen Kindern schon das Reiten beigebracht hat. Ohne ihn kann natürlich kein Weihnachtsfest stattfinden!
Um Tommi zu finden, bekam sein bester Freund „Kleiner Onkel“ Hilfe von all seinen Freunden. Zunächst suchten die Menschen auf akrobatische Weise zu Fuß. Dann erklommen junge Talente die höchsten Höhen ihres Voltigierpferdes, um Ausschau über das Nordfeld zu halten, an dem Tommi sich so gerne aufhält. Rund 15 Voltigiererinnen präsentierten dabei ihr Können aus dem vergangenen Jahr und begeisterten das Publikum mit schwierigen Übungen und großem Teamgeist.
Die Reithalle verwandelte sich dank vieler fleißiger Helfer plötzlich in einen dunklen Wald. Um Tommi nun am Decksteiner Weiher zu suchen, erhielt der kleine Onkel Unterstützung von mutigen Springreitern. In zwei einstudierten Quadrillen mit je vier Pferden zeigten die Reitschülerinnen und Reitschüler des Schul- und Privatstalls, dass sie gemeinsam mit ihren Pferden auch in aufregenden Momenten Hindernisse souverän meistern können.
Aufregend ging es weiter, als der kleine Onkel im Wald auf das märchenhafte Fabelwesen „Ramona“ traf. Eine beeindruckende Freiheitsdressur ließ das Publikum das besondere Band zwischen Mensch und Pferd auf zauberhafte Weise spüren. Dieses Zusammenspiel zeigten auch die Reiter der Kavallerie, die Tommi zwischen Straßenlaternen und Häusern suchten.
Zum Schluss wiesen Engel den richtigen Weg: Eine Dressurquadrille aus acht Pferden tanzte schwungvoll im Einklang mit der Musik. Im RheinEnergieSTADION angekommen, zeigte eine weitere Vierer-Quadrille in allen drei Gangarten eine herausragende Kür – und schließlich den Weg zu Tommi. Gemeinsam mit seinem Freund Hennes brachte er Weihnachtsgeschenke für Groß und Klein und ließ alle glücklich zurück.
Das Zusammenkommen so vieler Sparten des Reitsports, geeint in der Liebe zum Pferd: Eine rund einstündige Show, die mit viel Herzblut organisiert wurde und in jeder Minute Persönliches über Pferde, Reiterinnen, Reiter und den Alltag des Kölner Reitvereins erzählte. Abwechslungsreich, kurzweilig und spannend – gekrönt von einem eigens für unsere Schulpferde geschriebenen Lied.
Danke an alle, die geholfen haben! ❤️